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| ClausVB |
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Mein Antwort: Ja, eindeutig ein Wahlerfolg.
Die Grünen zeigen, dass eine Partei an der Regierung sein kann ohne Stimmen zu verlieren. Sie haben bei der Bundestagswahl ca. 2% und jetzt grandiose 5,5% zugelegt. Ich habe noch nie etwas anderes gewählt als Grün.
Letztens kam der gleiche Typ zur LAN-Party mit zwei 1,5 Liter Mehrwegflaschen. YEAH, STRIKE! Ich möchte mich bei allen Forenteilnehmern hier bedanken, die Grün gewählt haben und die Grünen zu so einem prima Ergebnis geführt haben. Ich rechne bei der Bundestagswahl 2006 nicht mit knapp 12%, aber wenn wir die "10%" Hürde schaffen würden, wäre das für mich ein kolossaler Erfolg. Grund zur Hoffnung ist für mich auch, dass 1998 eine Umfrage an Schulen gemacht wurde, wo die 14-18 jährigen gewählt haben. Grüne: 45%. Es ist gut zu wissen, dass der jungen Generation unser Planet nicht egal ist und weniger das Motto gilt: "Mein Auto fährt auch ohne Wald." oder "Ich schmeiße meine Dose in den Straßengraben, das erhält Arbeitsplätze." "Meine" Partei betreibt die Politik, die ich unterstütze. Seit die Grünen in der Regierung sind, setzen sie die Sachen um, für die ich sie gewählt habe. -------------------- |
| Chaos |
geschrieben am: Montag, 14.Juni 2004, 09:37 Uhr
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Zunächst einmal möchte ich mich bei all jenen bedanken, die nicht gewählt haben. Das kann ich sagen, obschon mich der Wahlerfolg der Grünen auf EU Ebene freut. Das hat aber weniger mit der Innenpolitik zu tun, sondern mit der Tatsache, die Grünen sind neben der PDS die einzige Partei, welche sich gegen Softwarepatente ausspricht - und zwar nicht nur in Deutschland. Da es sich um europäische Wahlen aber handelt, halte ich eine Bezugnahme auf europäische Themen bei der Entscheidung selber, wie auch bei der Bewertung des Ergebnisses für durchaus angemessen.
-------------------- Ein milder Glanz geht, eine stille Pracht
unwiderstehlich aus von diesem Paar. Die Liebe und die Sovjetmacht Sind nur mitsammen darstellbar. (Peter Hacks, 1998) Diese Signatur ist leider nicht zu verlängern, behauptet das Forum. |
| Rattle |
geschrieben am: Montag, 14.Juni 2004, 12:40 Uhr
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Ich habe Grün gewählt bei der Europawahl - mangels Alternativen.
Ich kann und konnte mit den Fundamental-Ökos, ClausVB zähle ich mal mit dazu, nichts anfangen. Dieses Denken, diese Einstellung ist für mich völlig irrational. Wohl bin ich aber der Meinung, dass Umweltschutz nötig ist. Ökosteuer: Wohl das größte Verbrechen, was man dem Wahlvolk seit Bestehen der BRD angetan hat. Warum? Sie ist schlichtweg unsozial. Klar, die Wähler der Grünen kratzt das wenig - denn sie verdienen ja überdurchschnittlich (das belegen Untersuchungen). Aber: Leute, die sowieso schon wenig Geld haben, denen tut es richtig weh, dass Wasser, Strom, Heizöl und Gas ständig teurer geworden sind seit 1998. Ein kleines Beispiel: In meiner WG sinkt seit nun 3 Jahren jährlich der Energieverbrauch, sowohl beim Wasser als auch beim Gas (wir heizen im Winter nur unsere Wohnräume - Küche, Bad und Wohnzimmer bleiben kalt und somit relativ unnutzbar) trotzdem steigen jährlich unsere monatilichen Abgaben - von Anfangs 65 Euro auf jetzt inzwischen 88 Euro. Thema Benzin: Klar ist es nicht alleine die Schuld der Ökosteuer, dass der Spritpreis so hoch geworden ist. Dennoch bin ich der Meinung, dass dadurch die Preisspirale angekurbelt wurde - die Ölkonzerne haben die Situation schamlos ausgenutzt und auf jede Ökosteuerstufe selber noch mal was draufgeschlagen. Wie gesagt, nicht allein die Ökosteuer ist schuld - aber es zählt was hinten rauskommt. Alle die jetzt sagen: Selber schuld, dann fahr halt nicht mehr Auto. Liebe Leute, es gibt Regionen in diesem wunderschönen Land, wo du ohne Auto schlichtweg verloren bist, weil es keinen Nahverkehr gibt oder dieser nur im 5 Stundentakt fährt. Alle die jetzt sagen: Selber schuld, fahr halt mit der Bahn. Liebe Leute, die Bahn ist spätestens ab dem Moment wo zwei oder mehr Personen im Auto sitzen immer teurer als das Auto. Von ständigen Verspätungen, endlosen Umsteigeaktionen und davon dass die Bahn elendig langsam ist, rede ich lieber erst gar nicht. Atomausstieg: Total Schwachsinnig. Es gibt 2 Wege: Entweder Deutschland deckt nach dem Ausstieg seinen Energieverbrauch alleine - dann werden wir in noch stärkerem Maße Kohle und Gas verfeuern müssen, ob das so toll für die Umwelt ist bezweifle ich stark. Die andere Möglichkeit, es gibt bei uns nach dem Ausstieg nur noch Energie aus erneuerbaren Energiequellen - dies wird aber auf lange Sicht (und das geben die Betreiber der regenerativen Quellen selber zu!) nicht ausreichen um unseren Bedarf zu decken --> folglich werden wir Strom aus dem Ausland dazu kaufen müssen. Da bietet sich Frankreich an, die produzieren billigen Atomstrom oder Tschechien, die stellen im Hinblich auf unseren Ausstieg schon mal überall ein paar neue Reaktoren Typ Tschernobyl auf - Herzlichen Glückwunsch! Schon sinnvoll, die sicheren, hochtechnischen Meiler abzustellen und dafür die alten Sowjet-Boliden aufzustellen (Temelin hat jetzt - schon nach kurzer Zeit - mehrere Störfälle und Lecks gehabt). Tut mir leid, meiner Meinung nach wird da eine Urforderung der Ökos durchgedrückt - auf Teufel komm raus, ohne Folgen zu bedenken oder das europäische Umfeld zu berücksichtigen! Dosenpfand Ein weiterer Grund, warum ca. 50% der Wähler die Schnauze sowas von gestrichen voll haben... Rattle |
| ClausVB |
geschrieben am: Montag, 14.Juni 2004, 13:12 Uhr
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![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Mitglied |
Ich bin ein Öko, aber kein Öko-Fundamentalist.
Ich bin in einer Gegend aufgewachsen, wo die Busse am Sonntag nur stündlich bis 2-stündlich nach Bonn gefahren sind. Ein Dorf, wo es keinen Supermarkt, keine Post, keine Bank gab. Ich wollte mir kein Auto anschaffen. Was habe ich gemacht: Ich bin umgezogen! Immer wenn ich den Arbeitgeber gewechselt habe, bin ich umgezogen. Vielleicht eine drastische Maßnahme, aber sie hat sichergestellt, dass ich mir kein Auto anschaffen musste. Das mit den WG-Kosten tut mir sogar leid für Euch, aber es wird keine Politik geben, bei der niemand leiden muss. Gerade extrem reiche Leute werden (per Steuerberater) immer Steuerlücken finden, so dass sie gut wegkommen. Das würde weder eine SPD, noch CDU, noch Grüne, noch FDP Regierung ändern. Alternative Energien werden von der Politik mitunter verhindert. Wenn ihr glaubt, ihr könntet Euch so einfach ein Windrad kaufen, um nichts mehr mit Energiefirmen (YelloStrom, RWE, etc.) am Hut zu haben, dann irrt Ihr Euch. Ein Dorf bei Paderborn hat das versucht und ist kläglich gescheitert. Müllentsorgung: Eine Familie hat aufgrund von Landwirtschaft und eigenen Erzeugnissen keinen Müll mehr produziert. Selbst Zahnpasta haben sie selbst hergestellt. Trotzdem mussten sie die Müllabfuhr-Gebühren weiter bezahlen. Es gibt in NRW ein Dorf, dass ihre Heizenergie nur aus Solar-Energie und Sonnenlicht bezieht. Eine Wohnzimmerscheibe, die 4-5 Meter hoch und in der Lage ist, Sonnenlicht direkt in Wärme umzuwandeln. Solche Projekte hätten viel früher in Auftrag gegeben werden sollen. Und sie müssten von der Politik belohnt und nicht behindert werden. So etwas sollte subventioniert werden. Nicht der Kohlebergbau im Ruhrpott, wo im Jahre 2001 noch Leute mit der Ausbildung angefangen haben (als Steiger glaube ich). Das ist Wahnsinn, nicht die Ökosteuer. Deswegen bin ich für die genannten Maßnahmen dankbar, zu der die (rot)grüne Regierung die Deutschen zwingt, unsere Umwelt zu schützen. Das Dosenpfand gehört für mich dazu. -------------------- |
| Rattle |
geschrieben am: Montag, 14.Juni 2004, 13:21 Uhr
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Und das ist toll oder was? Selbstversorger... yeah, zurück auf den Baum! Das ist einer der Gründe warum ich mit den Ökos nichts anfangen kann. Weißt du, Claus, unsere Wirtschaft besteht aus Konsumenten und Produzenten - wenn nun die Konsumenten zu Produzenten werden wollen kann man das dulden - und zusehen wie Millionen von Menschen arbeitslos werden und das Land den Bach runtergeht. Oder man kann es eben nicht dulden und den Leuten weiterhin die Müllgebühr aufbrummen |
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| bio |
geschrieben am: Montag, 14.Juni 2004, 13:26 Uhr
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![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Mitglied |
Zum ersten Mal habe ich seit 24 Jahren eine Wahl verpasst bzw. bin nicht wählen gegangen. Und ich hatte nicht mal ein schlechtes Gewissen.
Ich mochte die Wahlwerbung der Grünen überhaupt nicht ( die mit Cohn - Bendit als Eurofighter, für mich geschmacklos ). Auch sonst bin ich schon enttäuscht von den Grünen und bei der nächsten Bundestagswahl bin ich mir noch nicht sicher was ich wählen werde. Die Grünen habe ich momentan nicht auf dem Schirm. ~bio |
| buebo |
geschrieben am: Montag, 14.Juni 2004, 13:31 Uhr
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![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Im Team |
Nur mal als Anmerkung, ich erinnere mich gelesen zu haben das in dem Berreich der Alternativen/Öko-Energien mehr Jobs entstehen als im konventionellen Energiesektor verloren gehen, insofern scheint mir grade aus sozialer Perspektive grüne Politik recht sinnvoll.
Abgesehen davon stehen die Grünen doch auf für eine Subventionierung des öffentlichen Nahverkehrs. Das grüne Wahlergebniss halte ich auch für recht gut, grade weil ich den Grünen auch viel Wirkung in Europa zutraue. Immerhin werden die wirklich wichtigen Gesetze nicht mehr auf Nationaler Ebene gemacht, sondern nur noch Europäische Entscheidungen umgesetzt. Mit Cohn-Bandit (der auf meinem Internat war) habe ich sogar schon mal persönlich gesprochen und halte ihn für ziemlich gut. Gruß bue'ich geh mir bald ein Auto kaufen'bo -------------------- |
| Rattle |
geschrieben am: Montag, 14.Juni 2004, 13:44 Uhr
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![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Mitglied |
Super! Lernt doch gleich das Parteiprogramm auswendig... Himmel hilf! Ihr dürft auch eine eigene Meinung haben - die kostet auch noch nix. Ein Beispiel für einen Sektor zu nehmen und dann daran die gesamte grüne Politik als sozial zu bezeichnen ist entweder parteipolitsch geprägt (siehe oben) oder mit Verlaub Buebo schlichtweg dumm! Rattle |
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| buebo |
geschrieben am: Montag, 14.Juni 2004, 14:44 Uhr
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![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Im Team |
Rattle, nun werden wir aber arg Schnäubisch
Ich habe den Grünen keinen kompromisslosen Persilschein ausgestellt und ob du's glaubst oder nicht, das Parteiprogramm habe ich bisher noch nicht mal von Weiten gesehen. Was ich gemacht habe, ist eine Anmerkung, will heissen ein einziges Kleines Beispiel dafür das man Grüne Politik durchaus auch als Sozial sehen kann, etwas anderes hast du in deinem WG-Beispiel doch auch nicht gemacht, immerhin unterstelle ich dir auch kein schwarzes Parteibuch. Abgesehen davon bleibe ich dabei, ich halte die Grüne Politik im Großen und Ganzen für sozial Sinnvoll, zumindest verglichen mit der CDU/CSU. Gruß buebo -------------------- |
| Rattle |
geschrieben am: Montag, 14.Juni 2004, 14:52 Uhr
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![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Mitglied |
Habe ich auch nicht - eher ein rotes. Die SPD wäre auch die einzige Partei in die ich evtl. eintreten würde! Zum Rest später mehr, ich muss an die Uni... |
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| Dgennero |
geschrieben am: Montag, 14.Juni 2004, 22:54 Uhr
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![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Im Team |
Wieso Dosenpfand?
Wieso verbietet man die Dosen nicht einfach und macht das Mehrwegsystem zur Pflicht? -------------------- Reality is an illusion caused by a lack of imagination.
Shoot for the Moon - if you miss, you land among the stars. |
| Taragon |
geschrieben am: Dienstag, 15.Juni 2004, 06:35 Uhr
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![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Mitglied |
Ohja, vor allem weil die Selbstversorger soooooooooo zahlreich sind, dass eine Absetzung der Müllsteuer zu einem Zusammenbruch der Müllindustrie führen würde. Denn selbst der absolute Extremfall (wie ClausVB hier beschrieben hat) bedeutet noch lange nicht, dass diese Familie aufgehört hat zu konsumieren. Eine komplette Selbstversorgung ist in einer Gesellschaft wie der unseren nicht möglich. Was den ersten Teil deines Statements anbelangt: Nicht jeder in dieser Konsumgesellschaft ist glücklich mit seinem Los. Ich für meinen Teil spiele schon seit Jahren mit dem Gedanken auszubrechen und meine Arbeit ohne Abzug des Mehrwertes für mich selbst ausüben zu können. Selbst meine Erzeugnisse anzupflanzen um mich zumindest bei diesen existentiellen Fragen aus der Konsumkette auszuschliessen. Das hat imho ÜBERHAUPT nichts mit Ökofundamentalismus zu tun. Und nur die wenigstens, die so denken sind aktive Anhänger der Grünen. Hat das Platz in deinen von Voruteilen gelenkten Meinungsbild? -------------------- ... die Bürger demokratischer Gesellschaften sollten Kurse für geistige Selbstverteidigung besuchen, um sich gegen Manipulation und Kontrolle wehren zu können ... (Front Cover der deut. Auflage von "Media Control", Noam Chomsky)
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| Rattle |
geschrieben am: Dienstag, 15.Juni 2004, 11:43 Uhr
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Nein, hat es nicht. Ich kann mit dieser Denkweise nichts anfangen und ich will es auch gar nicht verstehen. Muss ich auch nicht. Bei mir wird es auch in 50 Jahren noch Kopfschütteln auslösen, wenn jemand seinen Müll selber recycled...
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| Taragon |
geschrieben am: Dienstag, 15.Juni 2004, 19:07 Uhr
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Wenn du es nicht verstehen willst, dann verkneife dir ein Urteil. Oder wechsel das Studium.
-------------------- ... die Bürger demokratischer Gesellschaften sollten Kurse für geistige Selbstverteidigung besuchen, um sich gegen Manipulation und Kontrolle wehren zu können ... (Front Cover der deut. Auflage von "Media Control", Noam Chomsky)
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| Rattle |
geschrieben am: Dienstag, 15.Juni 2004, 20:39 Uhr
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Uiui, der war jetzt aber böse...
Ich weiß auch nicht warum du mir einen Studienwechsel ans Herz legst, muss man Grüner sein um PoWi zu studieren? Muss man sämtliche Chaoten verstehen wollen, um dieses Fach studieren zu können? Und ja, die Fundis der Grünen sind für mich Chaoten, nichts anderes! dieser Beitrag wurde von Rattle am Dienstag, 15.Juni 2004, 20:41 Uhr geändert |
| Taragon |
geschrieben am: Dienstag, 15.Juni 2004, 23:23 Uhr
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Nein, man sollte nur die Fähigkeit zur Differenzierung und den Wunsch nach Objektivität verspüren. Vorverurteilungen gehören auf den Stammtisch. Was möchtest du eigentlich mal nach dem Studium machen? Schon einen konkreten Berufswunsch ins Auge gefasst?
-------------------- ... die Bürger demokratischer Gesellschaften sollten Kurse für geistige Selbstverteidigung besuchen, um sich gegen Manipulation und Kontrolle wehren zu können ... (Front Cover der deut. Auflage von "Media Control", Noam Chomsky)
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| mihai |
geschrieben am: Dienstag, 15.Juni 2004, 23:34 Uhr
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![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Im Team |
Mh, zurück zu etwas objektiverem Zugang: kann man davon sprechen, daß Volkswirtschaftlich ein Schaden enstände, wenn es keine Müllkosten gäbe? Ständen den Menschen nicht mehr Mittel zur Verfügung, die sie dann in wirkliche Produkte investieren könnten, statt eine "leere" Dienstleistung in Kauf nehmen zu müssen? Ich kann deine Einwände nicht ganz nachvollziehen Rattle, die mußt du schon etwas vollständiger erklären. Nach deiner Logik müsste es wirtschaftlich ok sein, sinnlose Arbeitskreisläufe (Erde hin- und herschaufeln zu lassen etc.) einzuführen.
So etwas wie Per-Haushalt-Ressourcen- und Energieneutralität ist ein Ziel, das vom wissenschaftlichen Standpunkt aus absolut angestrebt werden sollte, oder? Wir verbrauchen mehr Ressourcen, als neue entstehen, und machen unsere Zivilisation dadurch vergänglich. Und Selbsterhaltung sollte doch auch ein primäres Ziel bleiben, nehme ich an. Claus, du machst hier einen Fehler - du setzt die deutschen Grünen mit den europäischen gleich. Ich würde niemals die Grünen in Deutschland gewählt haben, weil sie in wirtschaftlicher wie wissenschaftlicher Sicht viel falsch gemacht haben (Atomausstieg, Ausnahmen in der Ökosteuer bei energieintensiven Unternehmen..). In Europa gelten aber andere Zielsetzungen (Softwarepatente etc.) und Möglichkeiten in Sachen Umwelt, also der "Kernkompetenz" der Grünen. Für Wirtschaft oder ähnliches halte ich sie nach wie vor für ungeeignet. Daß ich die Grünen also in Europa wähle, hat überhaupt nichts mit der z.T. miserablen Leistung in der Regierung zu tun, so einen Zusammenhangs sollte man nicht herstellen oder ihn dazu benutzen, auf diese Weise die Regierung zu loben. mihai p.s., allgemein: ich möchte gar nicht immer, daß es "uns" besser geht. Wenn etwa ein fairer Handel mit der dritten Welt eine Verschlechterung unserer Wirtschaft bedeutet, akzeptiere ich das. Das sind einfach prinzipielle Dinge, die sich an Zahlen wie Arbeitslosigkeit nicht messen lassen. -------------------- it from bit
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| Rattle |
geschrieben am: Dienstag, 15.Juni 2004, 23:34 Uhr
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Zuerstmal zeigst du mir eine Vorverurteilung. Wenn du schon Worte benutzt, sollstest du deren Bedeutung kennen - bei einer Vorverurteilung hat man keinerlei Kenntnis von einer Sache und lehnt sie ab. Ich denke ich kann sehr wohl von mir behaupten Ahnung von Grüner Politik zu haben, außerdem kannst du von dir behaupten immer objektiv zu sein? Kein rotes Tuch - wenn ja, dann tust du mir leid...
Dann zum Berufswunsch: Da gibt es mehrere Optionen entweder Journalist oder im gehobenen Beamtentum... vielleicht lass ich mich auch von der SPD für die nächste Wahl aufstellen |
| Taragon |
geschrieben am: Mittwoch, 16.Juni 2004, 06:48 Uhr
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[deleted]
Meine Provokation habe ich wieder gelöscht. Macht keinen Sinn das breitzutreten. Deine Haltung gegenüber Menschen die anders denken finde ich nicht gut, aber da ich nicht zu deinem realen Umfeld gehöre kann mir das eigentlich wurscht sein. dieser Beitrag wurde von Taragon am Mittwoch, 16.Juni 2004, 06:55 Uhr geändert -------------------- ... die Bürger demokratischer Gesellschaften sollten Kurse für geistige Selbstverteidigung besuchen, um sich gegen Manipulation und Kontrolle wehren zu können ... (Front Cover der deut. Auflage von "Media Control", Noam Chomsky)
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| AL. |
geschrieben am: Mittwoch, 16.Juni 2004, 07:09 Uhr
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